Geschichte St. Stephan
bg5
1014
Gründung des Chorherrenstifts St. Peter durch Bischof Heinrich.
Bau der romanischen Kirche zu Ehren von St. Peter, St. Paul und St. Stephanus
1018
Weihe der romanischen Westkrypta

1032

Weihe der Kirche

1057
Umwandlung in eine Benediktinerabtei durch Bischof Adalbero - Liste der Äbte - Wikipedia-Artikel zu St. Stephan
1108
Erwerb von Reliquien des Hl. Stephanus unter Abt Ezzo
1157
Bau der Gemeindekirche St. Peter und Paul.
Kloster und Kirche heißen nun St. Stephan.
1172
Auflösung des Doppelklosters, Bau von St. Afra (heutiges Kilianeum)
1188
Übertragung von Reliquien des Gründerbischofs Heinrich I.
Ältestes Pergament zur Klostergeschichte
Zehn Bleibullen aus der Zeit zwischen 1236 und 1452 bieten Einblicke in das päpstliche Urkundenwesen des Spätmittelalters und die wechselvolle Geschichte des größten und lange Zeit bedeutendsten Würzburger Klosters. Kleine Videoclips veranschaulichen den Auffaltevorgang der Urkunden - Link zur Julius-Maximilians-Universität Würzburg
1450
Umbau und Erweiterung von Kloster und Kirche
1493/1517
Älteste Abbildungen des Klosters - Schmuckseite einer Handschrift von 1517
1518
Luther in Würzburg
1520-25
Würzburger Domprediger predigten im reformatorischen Sinn,
u.a. die späteren evang. Liederdichter Speratus und Gramann
1525
Bauernkrieg
bis 1585
Reformation als Bürgerbewegung in Würzburg
1587
Gegenreformation und Vertreibung der Evangelischen unter Julius Echter
1585
Erster Nachweis einer Orgel in St. Stephan
1651
Einrichtung eines Ordensseminars für die fränkische Benediktinerprovinz.     Wissenschaftliche Blüte des Klosters.
1715
Neubau des Ostchores, Verlegung des Chorgestühls dorthin
1719
Ein Klosterplan zeigt die gesamte Anlage mit 26 Gebäuden
1789
Neubau des Kirchenschiffs und der Türme (Joh. Phillipp Geigel) im frühklassizistischen Stil. Wappenstein am Abtsbau
1802
Säkularisierung des Klosters
31.10. evang. Gottesdienst auf dem Sanderrasen durch Feldprediger Fuchs
1803
10.1. Bayerisches Toleranzedikt: Bürgerrecht und Recht zur Gemeindegründung für Protestanten. Erster evang. Pfarrer wird Feldprediger Fuchs. Die Gemeinde ist für Lutheraner und Reformierte offen. Am 18.12. Übertragung der Stephanskirche an die Protestanten als Universitäts- Militär-, Hof- und Gemeindekirche.
Zeitungsartikel aus der Mainpost vom 26.6.1976 über die Anfänge der evangelischen Gemeinde (355 KB)
1804
In St. Stephan gibt es einen Kirchenvorstand (Konsistorium) - vermutlich der erste in der bay. Landeskirche (Prof. Niethammer)
1806
Ältestes Gemeindegliederverzeichnis enthält 264 Personen
1816
26.6. St. Stephan wird Eigentum der Gemeinde - Kirche und Klostergebäude um 1820
1827
St. Stephan wird Dekanatskirche
1830
Einzug der Regierung von Unterfranken in die Klostergebäude
1849
20.6. Johann Hinrich Wichern hält eine Rede in St. Stephan. Beginn der Diakonie
1862
Erwerb der Neubaustr. 40: Pfründe, Diakoniestation
1880
Gründung der Evang. Kinderpflege (heute Ev. Jugendhilfe)
1892
Diakonissenanstalt Traubengasse (jetzt Matth.-Claudius Heim)
1895
Bau der St. Johanniskirche (zweite evang. Kirche in Würzburg)
1902
Gründung des Kindergartens St. Stephan
1913
St. Paul in Heidingsfeld wird gebaut und als Gemeinde selbständig
1917
Ansicht Wilhelm-Schwinn-Platz und Stephanskirche
1922
Die Deutschhauskirche wird evangelische Kirche
1929
Altenheim Friedenstraße (heute Agnes Sapper Haus)

Fotos

Fotos der klassizistischen Kirche St. Stephan (1789-1945):
Außenansicht Südseite
Innenansicht
Innenansicht Westseite mit Orgel
Innenansicht Gesamtraum
Hochaltar mit Petrus und Paulus
Altarbild (Mariä Himmelfahrt) von Konrad Huber von Weißenhorn
Deckengemälde im Chor (Dreifaltigkeit) von Konrad H. von Weißenhorn
Chorgestühl Nordseite (schuf Georg Winterstein, der Bruder des Abtes)
Ambo
Chorraum Thron
Chorgestühl Abendmahlsszene
Chorgestühl Kiliansmarter
Chorgestühl Kilian tauft die ersten Christen in Franken
Orgel
Kanzel
Epitaph Bischof Heinrich
Deckengemälde Konrad H. v. Weißenhorn: Die Glorie des Hl. Benedikt und das Wirken seines Ordens
Deckengemälde Ausschnitt: Künstlersignatur
1945
16.3. Zerstörung der Stephanskirche bei der Bombardierung Würzburgs.
Kriegsschäden
Gottesdienste finden im Frauenland statt; Kirchenbaracke, 1949 ersetzt durch die Martin-Luther Kirche.
1949-53
Wiederaufbau der Stephanskirche unter Dekan Wilhelm Schwinn (1948-62)
Glockenweihe
Einweihungsgottesdienst Ostern 1952
Einweihung der Ochsenfurter Zuckerfabrik 1953 (Bericht, Mainpost 10.11.2010)
1954
Kreuzigungsgruppe von Helmut Amman
1962
Martin-Luther Kirche und Auferstehungskirche werden selbständig
1963
Außenansicht St. Stephan von Süden
Außenansicht St. Stephan von Norden
St. Stephan Innenraum
St. Stephan Michaelskapelle
St. Stephan Seitenkapelle
Stephanshaus Kapitelsaal
Stephanshaus Saal 2. Stock (genutzt durch die Studentengemeinde)
Dekanat und Pfarramt Zwinger 3c
Martha-Schule Weingartenstr. 7
Kindergarten Neubaustr. 40
1963
Bau des Rudolf-Alexander-Schröder-Hauses (Bildungszentrum)

1965

Bau des CVJM-Hauses am Wilhelm-Schwinn-Platz

1975
Die Gnadenkirche wird eigene Kirchengemeinde
1979
Innenrenovierung der Kirche, Veränderung des Gestühls und neuer Mittelaltar, Sakristeien im südlichen Seitenschiff, Glasfenster und Altar in der Michaelskapelle
1983
Bau der Weigle-Orgel
ab 2001
Denkmal der Versöhnung am “Wilhelm-Schwinn Platz, Mitglied im “Nagelkreuzzentrum Würzburg". Renovierung Kirchtürme, Nebenräume u. Dekanat
GeschichteBuchtitelDasBenediktinerkloster
Rainer Leng (Hg):
Das Benediktinerkloster St.Stephan in Würzburg
Rezension
Liste der Äbte
Informationen
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